Jerseykleider

Jerseykleider gehören für mich absolut zu meiner Basic-Garderobe. Es gab jedoch eine Zeit in meinem Leben, da konnte ich mit Kleidern bzw. Jerseykleider für mich persönlich nichts anfangen.

Ich habe immer gedacht: “Ich bin so gar kein Kleidertyp”

Rückblickend glaube ich, dass dies mehr mit der Mangel an Möglichkeiten anstelle meines eigenen Typs zu tun hatte. Oder auch an dem “nicht-wissen-was-und-wie”.

Heute gibt es unzählige Kleidertypen für den Alltag, meist als bequeme Jersey-Varianten. Ich habe einige davon im Schrank und ziehe diese, ob Sommer oder Winter, tatsächlich super gerne an. Dankbar bin ich auch dafür, dass Kleider für Mollige in die Kollektionen der meisten Anbieter Einzug gehalten haben und man heute so auch mit einer Größe 56 eine wirklich gute Auswahl hat. Ja, auch in den Angeboten der einschlägigen Lebensmittel-Discounter gibt es statt langweiliger Blue-Jeans mit unifarbenem T-Shirt auch ab und zu Jerseykleider für große Größen im Angebot.

Was genau sind Jerseykleider?

Als Jerseykleid wird nicht eine bestimmte Kleiderform bezeichnet, sondern kennzeichnet all diejenigen Kleider, die aus einem Jerseymaterial gearbeitet sind. Das können somit kurze, lange, weite oder ganz enge Kleider sein. Die Form macht dabei keinen Unterschied.

Kleine Stoffkunde – was genau ist eigentlich Jersey?

Als Jersey bezeichnet man einen Stoff, der gestrickt oder gewirkt wird. Meist sind die verwendeten Garne Baumwoll- oder Viskose-Fasern, aber auch synthetische Stoffe wie Polyester werden heutzutage gerne verwendet. Garn-Mischungen oder auch zugefügte Elasthan-Anteile sind dabei nicht selten.

Er findet sich bei T-Shirts genauso wie bei Unterwäsche wieder. Der Stoff selbst ist elastisch, atmungsaktiv und dazu noch pflegeleicht. Und er lässt sich angenehm auf der Haut tragen.

Seinen Namen verdankt der Jersey im Übrigen der gleichnamigen Kanalinsel zwischen Frankreich und England. Hier wurden die ersten Jerseystoffe, damals noch aus eher grober Wolle heimischer Schafe, hergestellt.

Kleider für Mollige – gibt es da spezielle Schnitte?

In der Mode für Mollige gibt es unzählige Kleiderarten, die sich nicht von den Schnitten der kleineren Größen unterscheiden. Ich sage ja immer: Da ist einfach nur mehr Stoff dran. Nicht mehr und nicht weniger.

Ob ein Kleidertyp bei Dir gut oder eher nicht so gut ausschaut, hängt davon ab, wo Deine Problemzonen sind, wo Deine Vorzüge liegen und auch an deiner Körpergröße. Alles also eine Sache der richtigen Proportionen.

Mini, Midi, Maxi – welche Länge darf’s denn sein?

Ich besitze am häufigsten tatsächlich Jerseykleider in der knieumspielenden Länge (Midi). Für den Sommer liebe ich zudem lange Maxikleider – die verstecken meine nicht so hübsch anzusehenden Beine und sind trotzdem luftig. Sonst kommt auch unter einem knielangen Kleid bei mir häufig eine Leggings drunter.

Grundsätzlich habe ich mit meiner Körpergröße von 1,75 m selten Probleme die richtige Länge zu finden.

Solltest Du jedoch kleiner sein, dann empfiehlt sich: “In der Kürze liegt die Würze”. Ich würde entweder zu speziellen Kurzgrößen oder eher zum kurzen Modell greifen – in der Regel nicht länger als knieumspielend, sonst staucht das zu sehr. Generell eignen sich Jerseykleider in A-Line oder im Empire-Stil am besten, da diese die Taille optisch nach oben verlagern.

Hoch geschlossen oder freizügig – die unterschiedlichen Ausschnitte

Die häufigsten Ausschnitte sind sicherlich der klassische Rundhals- oder V-Ausschnitt. Daneben gibt es eine Vielzahl von Varianten, wie zum Beispiel den U-Boot-, den Wasserfall- oder den herzförmigen Ausschnitt.

Besitzt Du beispielsweise einen eher großen Busen, dann ist ein V- oder Herzausschnitt sehr gut für Dich geeignet. Ein halsnaher und hochgeschlossener Ausschnitt würde die Oberweite noch größer aussehen lassen.

Die Sache mit der Ärmellänge – Oberarm zeigen oder nicht?

Ich kenne viele, die stets ihre Oberarme verstecken, da diese nicht so durchtrainiert, in ihren Augen zu dick oder auch eher als “Winkearme” bezeichnet werden könnten. Und ja, bei mir kommen beispielsweise auch noch Dehnungsstreifen dazu. Was aber tun, wenn das auserkorene Kleid nun mal ärmellos ist? Wer sich absolut unwohl fühlt, kann sich mit einem kleinen Cardigan oder Bolero aushelfen. Das geht im Winter genauso wie im Sommer.

Andernfalls darauf achten, dass die Ärmellänge, die für Dich richtige ist. Flügel- oder Volant-Ärmel oder ein elegant durchsichtiger Spitzenärmel peppen das Jerseykleid zudem auf und kaschieren ganz nebenbei.

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Die unterschiedlichen Kleiderformen – welche passt zu mir?

Der gerade Schnitt

Gerade Schnitte sind ein Klassiker und deswegen auch häufig zu finden.
In der Business- oder Abendmode ist das gerade geschnittene Kleid auch als Etuikleid bekannt. Etui ist dabei eher sehr eng und figurbetont.

Gerade geschnittene Jerseykleider in großen Größen sind dabei in der Regel figurumspielend, also nicht wie eine zweite Haut enganliegend. Natürlich gibt es knalleng auch, aber meist finden sich die gemäßigten Varianten. Ich persönlich trage gerade Schnitte sehr gerne. Etui ist vielleicht nicht ganz die beste Wortwahl, aber an der Silhouette des Kleides könnt ihr Euch gut orientieren.

Schöner Figurschmeichler – die A-Linie

Die A-Linie ist bei Jerseykleider sehr häufig anzutreffen. Ein Grund mag sein, dass der nach unten hin weiter ausgestellte Rockteil geschickt kleine Pölsterchen an Hüfte und Oberschenkel kaschiert. Gerade der A-Typ, der hier seine Haupt-Problemzone hat, kann mit einem solchen Jerseykleid nichts falsch machen.

Die Länge variiert hier auch stark. Von sehr kurzen Kleidern, die mehr Tunika als Kleid sind, bis hin zu wadenlangen Modellen ist hier alles dabei. Für mich ist die Variante die knapp ums Knie herum endet die Schönste. Ich habe aber auch Modelle, die sehr kurz sind. Diese trage ich dann meist eher als eine Art Tunika-Ersatz mit sehr schmalen Hosen.

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Setzt Kurven schön in Szene – das Wickelkleid

Immer gut gewickelt …

Häufig sind Wickelkleider aus Jersey jedoch lediglich Jerseykleider in Wickeloptik und weniger wirklich zum Wickeln. Diese “Fake”-Wickelkleider sind sehr viel praktischer. Sie machen immer ein fantastisches Dekolleté und – auch wenn man das häufig nicht glaubt – umspielen und kaschieren perfekt die Körpermitte.

Am Schönsten sind die Wickelkleider mit der seitlichen Raffung und knielang. Es gibt auch Modelle, die anstelle des Knoten auch besondere Applikationen, wie zum Beispiel glitzernde Strass-Steinchen, besitzen.

Kleider mit Teilungsnaht

Diese Kleider-Arten sind häufig anzutreffen. Entweder sitzt die Teilungsnaht auf der Taille oder direkt unterhalb der Brust. Du wirst sagen, Naht ist gleich Naht – warum mache ich hier also einen Unterschied?

Ganz einfach: Für Personen mit eher viel Bauch sieht die Naht in der Taille meist unvorteilhaft aus, da diese genau die Problemzone hervorhebt und betont. In diesem Fall ist Empire, also die Naht direkt unterhalb der Brust, besser. Für kleine Frauen bietet sich das Empire-Kleid ebenfalls an, da es optisch die Taille verlängert.

Die Swing-Variante bei Jerseykleider ist perfekt für alle, die zum Beispiel eine ausgeprägtere Hüfte und Oberschenkel besitzen. Diese Partie wird geschickt mit dem weit schwingendem Rock überspielt.

Alltag oder Party – Jersey geht immer!

Am Ende gibt es für mich da keinen Unterschied. Ich trage gerne Kleider und achte immer mehr darauf, dass diese eher aus Jersey sind. Meine Erfahrungen sind da an sich positiver.

So habe ich Modelle in den unterschiedlichsten Materialien (von Baumwolle über Viskose bis hin zu Polyester), Längen, Formen und Farben.

Dabei besitze ich drei unterschiedlich einfach schwarze Modelle, die sich für jeden Anlass unterschiedlich kombinieren und stylen lassen. Mit einer Jeansjacke für die Freizeit, einem Blazer fürs Büro oder einem festlichen Bolero mit viel Glitzer für festliche Anlässe. So einfach kann das gehen!

Deswegen bleibe ich dabei: Jerseykleider sind meine Lieblinge im Schrank – bequem, vielseitig und wunderbar kombinierbar.